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Team "C1": Nach erneutem Punkteverlust in 2013 neu angreifen Drucken E-Mail
Veröffentlicht von MiZi   
Sonntag, 02. Dezember 2012

Nach der schlittrigen 2:4-Auswärtsniederlage beim FSV Babelsberg 74 im letzten Saisonspiel des Jahres setzt sich die leichte Talfahrt des Teams "C1" des Teltower FV fort. Trotzdem kann sich das bisherige Ergebnis in der recht ausgeglichenen Landesklase Süd sehen lassen. Fünf Siegen und zwei Unentschieden stehen zwar sechs Niederlagen gegenüber, doch haben die Rübchen bei den erzielten Toren mit die besten Werte. Der regelmäßige Leser weiß zudem, dass das eine oder andere Spiel eher unglücklich verloren wurde. Lediglich dem Team aus Frankfurt (Oder) konnte die C1 nicht ganz das Wasser reichen. Und es sind nur fünf Punkte zum Tabellenvierten SV Babelsberg 03. Da ist also noch einiges drin, auch wenn die Rübchen sich beim FSV Babelsberg nicht von ihrer besten Seite zeigten. Taktisch wenig diszipliniert, hier wie da etwas lauffaul und teilweise formschwach eröffneten sie dem Gegner zu viele Möglichkeiten. Der bedankte sich artig und gewann am Ende verdient. Torschützen auf Teltower Seite waren Florian mit Direktabnahme zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich in der 30. Minute und Lukas in herrlicher Stürmermanier zum 2:2 in der 40. Minute. Was können wir in 2013 vom Team "C1" noch erwarten? Der C1-Reporter sagt es Ihnen...

.....Vieles und Gutes! Doch vorher müssen aus Sicht Ihres Schreibers noch ein paar Baustellen fertig werden:

Wenig konsistent ist die Torwartposition. Hier fehlt es entweder an der nötigen Ruhe oder an speziellen Keeper-Fähigkeiten. Kann man diese beiden Komponenten in das richtige Verhältnis bringen, sollte es keine größeren Ganz-Hinten-Probleme mehr geben. Therapie: Kümmern und auch mal etwas Unerwartetes wagen.

Die Abwehr vollbrachte im Großen und Ganzen einen guten Job. Richtig einspielen konnte sie sich aber nicht, zu viele Verletzungen und Umstellungen machten dies schier unmöglich. Therapie: Die Vier gewinnt, wendige und schnelle Außen könnten mehr für die Spieleröffnung leisten.

Das Mittelfeld erscheint Ihrem sportschau-gebildeten Fußball-Experten als notwendigste Spielwiese kreativen Umbaus. Oft nicht genug Übersicht, zu schnelle und überflüssige Ballverluste und zu wenig Kombinationssicherheit brachten den Gegner immer wieder in schnelle Überzahl. Therapie: Potenziale entdecken und eingefahrene Wege verlassen: insgesamt mehr Größe zeigen.

Bei der Torfabrik vorn ist es im Laufe der Saison stetig vorwärts gegangen. Die Quote ist gut, dennoch ist reichlich Luft nach oben. Stürmen ist mehr Problem der Mentalität als der Technik. Den Ball vehement fordern, um das Ding zu machen, heißt die Devise. Dazu gehört der Körper vor den Verteidiger und der richtige Laufweg eingeschlagen: der hoffentlich verbesserte Pass aus dem Mittelfeld benötigt einen kurzen Weg. Therapie: Stürmer sind Stürmer wollen Stürmer sein.

Dem Team fehlt es noch am richtigen Gleichgewicht, die Heterogenität überwiegt und kann sich zwangsläufig selten positiv auswirken. Therapie: Mehr Team-Balance durch den ein oder anderen überlegt-mutigen Wurf in die Waagschalen.

Aus Babelsberg C1-Reporter Mario Fasler

 
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