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Team "C1": Lübbenau mit 1:6 noch gut bedient Drucken E-Mail
Veröffentlicht von MiZi   
Sonntag, 23. September 2012

Mit einem zu jeder Zeit ungefährdeten 6:1-Heimsieg gegen einen völlig überforderten Tallenletzten TSG Lübbenau 63 betätigt sich das Team "C1" des Teltower FV als fleißiger Punktesammler für den entspannten Saisonverlauf in der Landesklasse (LK) Süd. Bei frühherbstlich kühlem Wetter zeigten die heimischen Rübchen jedoch nur das Notwendigste, zu wenig verlangte der sparsame Gegner ihnen ab.

Nach einer flauen ersten Halbzeit mit dezent-diskreten Höhepunkten, knockte das Team C1 die Spreewälder in den zweiten 35 Minuten entscheidend aus. Die Zuschauer erfreuten sich eines klaren Arbeitssieges sowie der Aussicht, nach 70 teils zähen Minuten der bissig-böigen Brise mit einem Tässchen warmen Tees oder Kaffees die Nachhaltigkeit zu versagen.

Mit der TSG Lübbenau empfingen die Rübchen das Team mit der schlechtesten Torbilanz der LK Süd. Gerade mal einen Teffer verbuchten die 63-er in ihren bisherigen Spielen. Mag es Mitgefühl oder Unachtsamkeit der rot-schwarzen Hausherrn gewesen sein, als die Rübchen der TSG die vorweihnachtliche Freude einer Führung schenkten? Nun ja, Teltows Keeper hatte sich beim schwungvollen Abschlag ein wenig verschätzt und übertrat die Strafraumlinie dabei so unübersehbar, dass der gute Schiedsrichter nicht anders konnte, als auf Handspiel zu entscheiden. Den fälligen Freistoß aus rund 17 Metern verwandelte die TSG in der 18. Minute zum geradezu grotesken 0:1 aus Teltower Sicht, als das eher schlaff in Schwung gebrachte Leder von einem Rübchen-Rücken unhaltbar in das eigene Netz umgeleitet wurde.

Nun, was stört es die deutsche Eiche,wenn sich der Eber an ihr reibt? Eben, Teltow nahm das kleine Ungemach mit gelöster Heiterkeit zur Kenntnis und ließ den Gästen fortan nicht mehr den Hauch einer Chance. Den logischen Ausgleich besorgte dann sieben Minuten später Jannik (25.), der eine Freistoßvorlage vor das Tor, humorlos hinter die Latte senste.

Die weiteren Bemühungen der Lübbenauer, ihren Kasten so lange wie möglich sauber zu halten, unterstützten die Rübchen noch ein Weile mit einer geradezu schmerzhaft fahrlässigen Chancenverwandlungsquote. Gäbe es eine Staatsanwaltschaft für solche Delikte, so hätte diese gestern sicherlich auf Vorsätzlichkeit plädiert!

So mussten die Teltower Zuschauer doch tatsächlich noch bis zur 37. Minute warten, bis sich Lukas erbarmte, die 2:1-Führung zu erzielen.

Schon schwer angeschlagen durch zahlreiche Wirkungstreffer taumelte die TSG dem K.O. entgegen. Leo mit feinem Heber in der 41. Minute zum 3:1 schickte die Spreewälder dann zum ersten Mal auf die Bretter. Noch einmal berappelt hielte die TSG bis zur 57. Minute durch, bis Kopfballtitan Florian herrlich zur 4:1-Führung verwandelte.

Dennis in der 59. Minute mit dem fünften Treffer nach Spannschuss aus zehn Metern und Nils L. mit verhuddelter Flanke zum halben Dutzend, klärten die Lage endgültig.

Liebe Sportsfreunde, bei aller dichterischen Freiheit: Es war ein Match, so turbulent, wie eine Spreewaldkahnfahrt zum Omas 80. Geburtstag.

Aus Teltow C1-Reporter Hagen Schauer

 

 
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