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Team "C1": Hoch verdientes Unentschieden gegen am Ende glückliche '74er Drucken E-Mail
Veröffentlicht von MiZi   
Samstag, 25. August 2012

Mit einem 2:2-Unentschieden bei der Heim-Premiere gegen den FSV Babelsberg '74 holten die C-Rübchen des Teltower FV leider zwei Punkte weniger, als es der Spielverlauf hätte hergeben müssen. Zwar lag das Team "C1" aufgrund eigener Nachlässigkeiten zur Halbzeit hinten, doch das Heft des Handelns gaben sie über die gesamte Dauer des Spiels nicht ab. Personell-taktische Umstellungen anfangs der zweiten Halbzeit stellten die Weiche in Richtung Erfolg, der Zug des Sieges indes wurde kurz vor dem Bahnhof gestoppt.

Trainer Michael Börner vertraute nahezu der Mannschaft, die unter der Woche so großartig in Luckenwalde gesiegt hatte. In Ermangelung eines Zwischen-Trainingstages und einer weiterhin soliden Verletztenliste eine nachvollziehbare Maßnahme. Und er schien zu Beginn des Spiels auf die richtige Karte gesetzt zu haben. Obwohl das Match nur schwer in die Gänge kam und die ersten Minuten eher durch ein vorsichtiges Abtasten der Gegner geprägt waren, schimmerte schnell eine leichte Überlegenheit der Hausherren durch. 

Teltow erspielte sich im Laufe ein klares Chancenübergewicht und dominierte die Babelsberger, die kaum zehn Meter in die Hälfte der Rübchen eindringen konnten. Bei aller Zuversicht, die diese Spielweise auslöste, ein Torerfolg krönte das engagierte Ackern Teltows nicht. Gegner Babelsberg hielt sich aber nicht weiter mit Geplänkel auf und sorgte in der 24. Minute mit einem Flachschuss aus rund 18 Metern und durch zahlreiche Fußballbeine - somit für den Keeper erst spät zu sehen - für einen überraschenden Paukenschlag.

Die glückliche Führung im Rücken verlieh den Babelsbergern aber weitem nicht das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, das man nun erwartet hätte. Immer noch behäbig und etwas pomadig dröselte der FSV weiter über das Feld, ließ Teltow machen und suchte das Heil bei gelegentlichen Kontern. Einer davon, in der 30. Minute, sorgte sogar für die 2:0-Führung der '74er. Teltows Abwehr stocherte etwas irritiert im Nebel, klärte den Ball nicht ordentlich weg, der einem Babelsberger auf die Füße fiel. Der daraus resultierende Heber übertraf leider Körpergröße und Sprungvermögen des Teltower Goalies.

Nun schossen die Rübchen aber entschlossener und erfolgreicher zurück. Gerade einmal 50 Sekunden nach dem erneuten Knipser des FSV hielt Jonas mutig aus über 20 Metern auf das Gehäuse de Gegners, wo das Leder knapp unter der Latte im rechten Eck einschlug.

Vorhang auf für die zweiten 30 Minuten:

Von Babelsberg war nicht mehr viel zu sehen. Teltow stellte sich noch offensiver auf und erhöhte den Druck auf die Babelsberger, denen es weitgehend um nickelige Schadensbegrenzung ging. Dieses fade Rezept ging aber nur zur Hälfte auf. Lukas mit einem Abstauber in der 64. Spielminute machte das Match wieder offen. Teltow hatte Blut geleckt, wollte im ersten Heimspiel mehr. Der Ball aber widerstand der Versuchung, noch einmal die Linie zwischen den Pfosten zu überqueren. So teilten die Kontrahenten die Punkte und Babelsberg fuhr mit einem blauen Auge zurück in die Filmstadt.

Aus Teltow C1-Reporter Friedel Faust 

 
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