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2. Herren siegen 2:0 gegen Lok Elstal Drucken E-Mail
Veröffentlicht von Oliver Crone   
Mittwoch, 25. April 2012

Ungefährdeter Sieg gegen abstiegsbedrohte Elstaler

23. ST.: So., 22.04.2012: Teltower FV II – ESV Lok Elstal II 2:0 (0:0)

TFV II:
Tygör – Bertelmann – Herkner, Puhl – Ziggel – Börner (52. Baatz), Haym
(Kap.), Schultz – Rother, Rupnow (70. Fellenberg), Wehle (61. Linke).


Tore: 1:0 Schultz (78.), 2:0 Haym (86.).

Schiedsrichter: Martin Krause (Nuthetal).



Zur Lage:Einen
sehr mühsamen, aber letztlich doch verdienten 2:0-Heimsieg konnte die
Zweite gegen die abstiegsbedrohte Lok-Elf aus Elstal feiern. Bei bestem
Fußballwetter mussten die Zuschauer lange auf Tore warten, ehe Schultz
(78.) und Kapitän Haym (86.) mit ihren Treffern den wichtigen „Dreier“
perfekt machten, mit dem unsere Mannen erstmals in dieser Saison auf
Rang vier des Klassements – und so auf die Endplatzierung der
vorangegangenen Spielzeit – vorstießen. Die Zweite konnte damit ihre
Serie auf 13 Punkte aus den jüngsten fünf Spielen ohne Niederlage
ausbauen und war angesichts der übrigen Ergebnisse des Nachmittags der
Gewinner des Spieltages. Allerdings dürfte die
gezeigte Leistung gegen einen defensiv gut geordnet stehenden
Abstiegskandidaten alles in allem nicht gerade als die einer
Spitzenmannschaft gelten.


Personal:
Trainer Crone stellte die Startelf gegenüber der Vorwoche gleich
vierfach um. Die wieder zur Verfügung stehenden Bertelmann und Ziggel
rotierten ebenso in die Anfangsformation wie Herkner und Rupnow. Dafür
musste er nicht nur auf St. Preuß (5. „Gelbe“) verzichten, sondern er
setzte zudem Fellenberg, Baatz und Linke (letzterer zuletzt immer wieder
von Blessuren gebeutelt und daher wohl nicht im Vollbesitz seiner
Kräfte) zunächst auf die Bank. Zwar wurde am 3-4-3-System und damit an
der offensiven Grundausrichtung wie in der zweiten Halbzeit in Friesack
festgehalten, aber diesmal sollte die völlig neu formierte Abwehr nicht
im Raum, sondern am Mann und mit einem absichernden Libero (Bertelmann)
verteidigen.


Kurz
nach der Halbzeit kam dann Baatz positionsgetreu für Börner in die
Partie. Danach wurde Linke für Wehle ins Spiel gebracht. Schließlich
verließ Rupnow das Feld. Der für ihn eingewechselte Fellenberg ging
jedoch in die Mittelfeldzentrale, während Haym nun offensiver agieren
konnte. Auf der Bank blieb der nach längerer Trainingspause
wiedergenesene Bath.


Nicht
im Kader waren neben St. Preuß (gesperrt, aber Zuschauer) auch Rathe,
Lukas (beide verletzt), Tesch, Sommer (beide verhindert) und Peschl
(Trainingsrückstand).


Spielverlauf:
Unsere Mannschaft hatte gerade am Beginn das Geschehen relativ gut im
Griff, doch an herausgespielten Torchancen mangelte es. Zwar hatte
Rother gleich eine gute Aktion (2.), aber in der Folgezeit kam es nur
selten zu richtig brenzligen Situationen. Die Lok-Abwehr um Libero
Gliewe stand alles in allem sicher, zumal die Gäste bei den zahlreichen
Standards der Heimischen ihre Defensive personell aufstockten und den
Strafraum dann mit neun oder zehn Spielern verteidigten. Die gefühlten
gut zehn Eckbälle der Gastgeber in den ersten 45 Minuten segelten zwar
durchaus ordentlich durch den Lok-Strafraum, aber es mangelte bei den
Abschlüssen an Präzision. Bei der besten derartigen Aktion traf Schultz
per Kopfballaufsetzer nur den Pfosten (32.). Zuvor retteten
die Gäste einmal bei einer guten Möglichkeit von Haym auf der Linie
(20.), und dann hatte auch Wehle mit einem 16-m-Schuss keinen Erfolg
(27.). Alles in allem fiel aber unserer Elf letztlich trotz dreier
aufgebotener Stürmer nicht viel ein, um die Elstaler in Verlegenheit zu
bringen. Diese wurden etwa ab der 30. Minute sogar etwas frecher,
deckten hier und da auch Ungereimtheiten und Missverständnisse in der
völlig neu formierten TFV-Deckung auf, doch mit Ausnahme einer
Möglichkeit von Janke, der plötzlich halbrechts in gute Schussposition
kam (31.), und eines Abprallers nach einem von der Abwehrmauer
abgefälschten Freistoß und folgendem Strafraumgewühl (34.) kamen auch
sie nicht zu richtigen Torgelegenheiten. Die jungen Stürmer Nielsen und
Janke blieben letztlich ohne Wirkung, zumal der seit Wochen überzeugende
Schlussmann Tygör aufmerksam mitspielte. Dennoch: Da bei unserer Elf
nach einer halben Stunde der Faden mehr und mehr riss, jetzt
zudem öfter geschlagen und weniger gespielt wurde, blieb es bis zur
Pause gerechterweise torlos.


Auch
in der zweiten Halbzeit änderte sich am Geschehen erst einmal wenig.
Der favorisierte Gastgeber tat sich schwer damit, das Spiel machen zu
müssen; die Lok-Elf arbeitete defensiv gut, brachte aber im
Offensivspiel nur wenig zustande. Haym, Rother und Schultz, der mit
seiner Dynamik nach der Pause zum besten Teltower avancierte, hatten die
eine oder andere Gelegenheit, aber vor allem das finale Zuspiel geriet
häufig zu lang, wobei der 41-jährige ESV-Torhüter Wegner immer wieder
stark mitspielte und rechtzeitig aus seinem Kasten geeilt kam. Unsere
Elf konnte zwar dank einer hervorragend besetzten Bank dreimal
qualitativ hochwertig wechseln und mit frischen Akteuren die
nachlassenden Kräfte der Gäste nutzen. Dennoch hielten sich die klar
herausgespielten Möglichkeiten in Grenzen. Die beste Chance hatte
Linke, der nach schnell ausgeführtem Freistoß von Haym allein vor
Torhüter Wegner auftauchte, aber das Leder nicht im Kasten unterbringen
konnte (68.). So konnten die Zuschauer schon beinahe den Eindruck
gewinnen, dass die Partie ihrem tor- und fast auch trostlosen Ende
entgegen gehen würde, als Schultz endlich zuschlug. Der Außenspieler
ließ sich nach einem ersten energischen Vorstoß von Libero Bertelmann
bei seinem Lauf auf der linken Bahn nicht aufhalten und hatte plötzlich –
nachdem zwei Querpässe gescheitert waren, er aber im Ballbesitz blieb –
nur noch den Lok-Torhüter vor sich, den er mit einem Schuss in die
lange Ecke zum erlösenden 1:0-Führungstreffer überwand (78.). Die Geduld
im Teltower Spiel hatte sich gelohnt.


Jetzt
war der bis dahin durchaus geschickt verteidigende Außenseiter
gefordert, mehr in das Spiel zu investieren, während unsere Elf endlich
zu Räumen kam und schnell kontern konnte. Nach Zuspiel von Haym vergab
aber Schultz einen „Riesen“ und damit den möglichen Doppelschlag, als er
aus drei Metern das Tor verfehlte (80.). Auf der Gegenseite blieb es
bei zwei Pässen in den Lauf von Nielsen, der aber von Herkner (79.) und
vom aufmerksamen Tygör (84.) jeweils im Strafraum fair gestoppt wurde,
sodass die zarten Strafstoß-Reklamationen des dann angeschlagen
ausgewechselten Stürmers lediglich der Verzweifelung und vagen Hoffnung
auf Hilfe des Unparteiischen entsprangen. Schließlich wurde Haym nach
einem Einwurf von Baatz und Pass von Ziggel auf halblinks in Szene
gesetzt, und der Kapitän ließ sich
diesmal die Chance nicht entgehen, verwandelte sicher zum 2:0 (86.).
Damit war die Partie durch, und wenig später konnte die Zweite einen
letztlich glanzlosen, aber verdienten Heimsieg bejubeln.


Schiedsrichter:
Der zuschauende Kreisliga-Referee Weber (Teltow) bescheinigte seinem
Kollegen eine sehr solide, unaufgeregte und im Grunde fehlerfreie
Partie. Die beiden Verwarnungen gegen Lok-Spieler waren berechtigt,
änderten aber nichts an dem insgesamt fairen Spiel beider Mannschaften.


Fazit:
Mit viel Mühen kam die Zweite gegen einen in der Defensive gut
gestaffelt stehenden Kontrahenten zu einem wichtigen Heimsieg, ohne
dabei spielerisch wirklich überzeugen zu können.


Vorschau:
Am kommenden Spieltag muss unsere Elf erneut eine nicht ganz leichte
Auswärtsaufgabe lösen. In Töplitz erwartet sie eine Mannschaft, die sich
mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen einen drohenden Abstieg
wehren wird. Die Zweite der Spielgemeinschaft verfügt zwar gemeinsam
mit Schlusslicht Berge über den schwächsten Angriff der Liga (nur 26
Tore), dafür aber über eine solide Defensive, die bislang nur vier
Gegentreffer mehr zuließ als unsere Elf. So haben die Herber-Schützlinge
noch keine hohen Niederlagen kassiert, dafür manches Spiel nur sehr
knapp und unglücklich verloren – beispielsweise zum Rückrundenbeginn
gleich dreimal in Folge 0:1 zwischen dem 16. und 18. Spieltag (in
Seeburg, gegen Rehbrücke und in
Werder).

 
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