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Team "D1": Viertelfinalaus nach Pokalkrimi gegen Falkensee-Finkenkrug Drucken E-Mail
Veröffentlicht von D1-Reporter Frank Freigeist   
Sonntag, 10. April 2011

Mit einer 3.4-Heimniederlage gegen den Ligakonkurrenten Falkensee-Finkenkrug schied die D1 des Teltower FV aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb aus. In einem jederzeit spannenden und leidenschaftlich geführten Spiel setzten sich die Gäste aus dem Havelland zwar knapp, aber letztlich verdient durch.

Bei herrlichem Frühlingswetter und dem gut bespielbaren Pokalrasen des Jahn-Stadions ging Teltow früh durch eine Standardsitaution in Führung. Ein von Jannik lang auf das Tor gezogener Freistoß wurde in der dritten Minute von Luise direkt, unbedrängt und per Kopf ins Falkenseer Tor befördert.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Teltow das Spiel gut im Griff und konnte durch offensives Spiel gefallen. Falkensee-Finkenkrug, seiner eigenen Stärke bewusst, nahm indes den Fehdehandschuh auf und erhöhte seinerseits den Druck auf die Teltower. Die rot-schwarzen Rübchen verloren langsam an Schwung und gerieten zusehends in die Defensive.

Mit einem schönen und unhaltbaren Fernschuss erzielten die weiß-gekleideten Finkenkruger in der 18. Minute dann den zu diesem Zeitpunkt folgerichtigen Ausgleich. Teltow wirkte fortan konzeptlos und verlegte sich zu sehr auf Einzelaktionen und lange Bälle. In der 22. Minute sollte sich auch dies rächen, als Falkensee den in dieser Szene nicht vollends glücklich aussehenden Teltower Torwart mit einem hässlichen Aufsetzer überraschte.

In den zweiten 30 Minuten wandelte sich das Bild zunächst kaum. Teltow wirkte von der kompakten Geschlossenheit der Falkenseer weiter überrascht und zeigte sich auf der Suche nach dem Gegenmittel überfordert. Nach dem nächsten Treffer der Havelländer in der 47. Minute - mit einem Konter wurde die Teltower Abwehr schlicht stehen gelassen - dann aber der Streif am Horizont. Jannik, der sich immer wieder aus der eigenen Hälfte gefährlich nach vorn arbeitete, zog ab, traf Viktor, der den Ball wirkungsvoll und zum 2:3 Anschlusstreffer abfälschte.

Teltow drosch nun die Kugel mit Vehemenz in die Spitze und versuchte damit, den Druck hochzuhalten: mit Erfolg. Ein in den Strafraum fliegender Ball fand vier Minuten vor Schluss den glücklich am rechten Ort positionierten Nils, der aus kurzer Distanz den Ball über die Linie bugsierte.

Mit dem Spielstand von 3:3 drohte die Verlängerung, bis das Schicksal erbarmungslos zuschlag und Teltow fast im Gegenzug durch ein unglückliches Eigentor erneut im Rückstand geriet. Eine scharfe Flanke traf den Rücken des Teltower Verteidigers, die von dort fatal abgelenkt wurde.

Nach einer von den Rübchen noch vergebenen Großchance war dann Schluss. Falkensee-Finkenkrug zieht in die Pokalvorschlussrunde. Die Chance zur Revanche ergibt sich im übrigen sehr schnell; schon am nächsten Wochenende sehen sich beide Mannschaften, dann im Spitzenspiel der Meisterschaft, wieder.

Aus Teltow D1-Reporter Frank Freigeist
 

 
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