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Team "D1": Rübchen klettern nach Klasse-Sieg über Babelsberg 03 auf zweiten Platz Drucken E-Mail
Veröffentlicht von D1-Reporterin Endorfine Rausch   
Samstag, 20. November 2010

Nach einem hauchdünnen 3:2-Heimsieg über einen starken SV Babelsberg 03 II klettert das Team "D1" weiter in Richtung Sonne. In einem rassigen Match gewann die am Ende entschlossenere, kampfstärkere und körperlich präsentere Mannschaft. Vor allem das nervöse Auftreten einiger Mitglieder der Babelsberger Delegation, das einer Titelgeschichte in der "Motz" würdig gewesen wäre, schien das eigene Team negativ zu irritieren. Indes bedurfte es sicherlich der besten Saisonleistung des Teltower Teams, um den Filmstädtern einen entsprechenden Abspann zu bereiten.

Bei akzeptablem Fußballwetter und den zu Hause gewohnt guten Platz-Bedingungen dauerte es gerade einmal zwei Minuten, bis Babelsberg mächtig aufhorchen ließ. Nach flüssigem Spiel durch das Mittelfeld konnte ein Babelsberger zu nahe an das Rübchen-Tor gelangen und ließ mit einem präzisen Flachschuss ins lange Eck dem Heim-Keeper keine Chance.

Die frühe Führung im Rücken tat den Potsdamern sichtlich gut. Erfolgsverwöhnt zogen die Blauen ihr Spiel weiter durch und sorgten noch für die ein oder andere Verlgegenheit auf Teltower Seite. Erst eine taktische Umstellung ließ die schwarz-roten Rübchen besser ins Spiel kommen. Nach rund zehn Minuten wirkte Teltow dann auch dominanter und gefährlicher. Zwar wurde noch eine hochkarätige Chance ausgelassen, im zweiten Anlauf, in der 15. Spielminute, konnte Luise aber auf etwas unübersichtliche Art den Ball im 03er-Kasten unterbringen.

Nun begann das Spiel eine Adrenalin getränkte Grundbrisanz zu entwickeln. Härtere Bandagen in den Zweikämpfen, verbissener Kampf um den Ballbesitz, zickiges Gemecker auf dem Platz und von der Seitenlinie: Besorgt schaute sich die D1-Reporterin nach einem Sanitäter um, der durchaus erwartbare Herz-Kreislauf-Aussetzer schnell hätte behandeln können. Hin und her wogte das Spiel, gute Chancen hüben wie drüben, und als Trainer und Fans schon den Halbzeitpfiff erahnten, bannte Babelsberg noch einen kapitalen Blockbuster auf die Leinwand der letzten Minute. Mit einem herrlichen Heber hebelte ein 03er die versammelte Teltower Abwehr aus und fand den im Rücken der Verteidiger lauernden Stürmer. Der nahm den Ball volley, traf zwar nicht richtig, aber ausreichend fest genug, um den Teltower Keeper schlecht aussehen zu lassen.

Nach der Halbzeitpause wirkte Teltow wie ein Blut witternder Hai. Immer näher kamen sie ihrem Opfer, zingelten es ein, spielten noch ein bisschen mit ihm, doch entkommen sollte es nicht. Viel näher an den Gegenspielern und cleverer im Raum stellten sie die etwas nachlassenden Babelsberger bereits früh im Spielaufbau und erarbeiteten sich mehr und mehr Chancen. Nur noch sporadisch ließ sich der SV 03 vor dem Teltower blicken, konnte jedoch noch zwei glasklare Chancen entwickeln, die der Rübchen-Keeper glänzend parierte.

Auf die Siegesstraße brachte Teltow dann Kevin, der in der 34. Minute mit einem schönen Schlenzer in die lange Ecke den fälligen Ausgleich besorgte.

Nur sechs Minuten später traf auch Stürmerkollege Marius. Mit großer Übersicht bedient, verwandelte er in aller Abgezocktheit zur verdienten Führung.

So sollte es bleiben. Und wenn Sie, liebe Leser, sich nun fragen, warum Ihre Reporterin zu den finalen 20 Minuten offenbar keine Worte mehr findet, so antwortet diese Ihnen: Sie kann sich nicht mehr ausreichend daran erinnern, so zerrte und riss es an ihrem Nervenkostüm. Und diese Phase sollte noch eine gute Weile anhalten. Nach einem kurzen Auslauf und einer schönen Tasse Tee entschied sich Ihre Reporterin indes Ihre Reporterin zu bleiben und nicht - wie zunächst beabsichtigt - zum gemütlicheren Curling oder dem ästethisch netteren Synchronschwimmen zu wechseln. Nehmen Sie es ihr es ruhig übel. Sie hat es verdient.

Aus Teltow D1-Reporterin Endorfine Rausch

 
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