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Team "D1": Rübchen bei 5:0-Auswärtssieg gegen Lok Seddin unüberwindlicher Prellbock Drucken E-Mail
Veröffentlicht von D1-Reporter Lukas Schotter   
Sonntag, 14. November 2010

Nach einem weitgehend ungefährdeten 5:0-Sieg beim ESV Lok Seddin D1 fahren die D1-Rübchen des Teltower FV weiter auf dem Erfolgsgleis. Damit ist das Team "D1" nicht nur dem Spitzentrio weiter dicht auf den Fersen, sondern präsentiert sich zudem als Team mit den wenigsten Gegentreffern im bisherigen Saisonverlauf.

Bei wolkenverhangenem, regenerischem Wetter, aber mit doch recht milden Temperaturen, sah das Kursbuch des Trainerteams einen offensiven Start mit frühem Torerfolg vor. Die in der Tabelle deutlich schwächer platzierten Eisenbahner aus Seddin zeigten sich jedoch präsenter als das Teltower Team und nahmen zunächst schnellere Fahrt auf. Während die rot-schwarz antretenden Rübchen noch den optischen Eindruck des Innenlebens einer 5-Uhr-Morgens-S-Bahn vermittelten, warteten die Bahner noch in der ersten Minute mit einer Großchance auf, als ein Stürmer frei vor dem Teltower Tor auffuhr, sein wohl überlegter, aber technisch mittelalterlicher Heber, die Latte des Tores überflog.

Teltow vernahm das nicht zu überhörende Lok-Signal, löste die Bremsen und stellte das Signal auf Freie Fahrt. Wie auf Schienen lief das Spiel der Rübchen indes noch nicht. Weder das sonst so anschauliche Kombinationsspiel funktionierte, noch wurde die Nähe zum Gegenspieler konsequent gesucht. Trotzdem ergaben sich mehrere gute Chancen, die jedoch teils unkonzentriert, teils leichtfertig vergeben wurden. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt erschien glasklar, eine gemütliche Touristikfahrt würde es nicht werden.

In der zehnten Minute des Spieles machten die Rübchen dann zur Erleichterung von Fans und Trainern die erste, unmissverständliche Durchsage. Gut bedient konnte Marius seine freie Position vor dem Tor ausnutzen und schob clever die Kugel am Standbein des Lok-Keepers vorbei in die Maschen. Diese 1:0-Führung sollte unserem Team die notwendige Betriebssicherheit verleihen, doch den Tunnel hatten die Rübchen noch lange nicht durchfahren.

Seddin schob weiter Kohlen nach und nötigte Teltow in der 13. Minute zu einer Notbremse im eigenen Strafraum. Den fälligen Elfer parierte Keeper Sven jedoch mit routinierter Lässigkeit und hielt damit sein Team weiter im Fahrplan.

Der Keeper sollte dann wenig später auch entscheidend bei der Produktion des zweiten Treffers beteiligt sein. Eine Rückgabe drosch dieser so weit nach vorne, dass Luise in der 15. Minute den Ball aufnehmen konnte und dem Seddiner Torwart mit überlegtem Schieber keine Chance ließ.



Das 3:0 in der 23. Minute entsprang einer ähnlichen Situation, die wiederum Luise zur beruhigenden Führung verwandeln konnte.

Die Halbzeitpause schien das Team "D1" nicht weiter zu befeuern. Immer noch etwas lässig-fahrig ermunterten sie den Gegner fleißig mitzuspielen. Lok hatte durchaus noch Druck im Kessel, kam aber mit dem höheren Tempo und der körperlichen Präsenz der Teltower nicht wirklich mit.

Die endgültige Entschiedung fiel schließlich in der 45. Minute des Spiels, als Marius nachsetzte und aus einem unübersichtlichen Getümmel im Lok-Strafraum heraus einnnetzte.
Wiederum Marius erhöhte sechs Minuten später nach einer herrlichen Kombination über links dann noch zum Endstand von 5:0 aus Teltower Sicht.

Aus Seddin D1-Reporter Lukas Schotter

 
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